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8/22/2014

Peanut Butter Porridge

Mit diesem warmen Haferbrei, auch Porridge genannt, mit Erdnussmus und einer Tasse Kaffee könnte bei mir jeder Tag beginnen.
Nur leider ist nun seit einer Woche unser Herd und Ofen kaputt, sodass immer kaltes oder außer Haus gegessen werden muss, weshalb ich in letzter Zeit auch keine neuen Rezepte gepostet habe.
Aber von diesem Porridge habe ich glücklicherweise Fotos geknipst, denn es ist unheimlich gut.






Schon lange esse ich, vor allem im Winter, warmen Haferbrei. Doch meistens habe ich ihn kaum länger als 3 Minuten köcheln lassen. Nun habe ich ein amerikanisches Rezept gefunden, bei dem die Haferflocken 10 Minuten köcheln.
UND es wird ein Esslöffel Erdnussbutter bzw. -mus in das Porridge gegeben. Wer Peanut Butter mag, wird dieses Porridge lieben.
Getoppt werden kann es mit jedem möglichen Obst. Bei mir am liebsten mit Banane, denn Banane und Erdnussbutter sind für mich einfach die beste Kombination.

Zutaten für 2 Portionen:
500 ml pflanzliche Milch (z.B. Soja-, Mandel- oder Soja-Reismilch)
6 EL feine Haferflocken
1 EL Erdnussmus oder -butter (am besten ungesüßt)
1-2 EL Agavendicksaft ( je nachdem wie süß es sein soll)
1 Banane kleingeschnitten

nach Belieben weiteres Obst


1. Die Milch in einem kleinen Topf zum kochen bringen.
2. Die Haferflocken und das Erdnussmus unter die Milch rühren. Geschlossen und bei kleiner Hitze ca. 10 bis 15 Minuten köcheln.
3. Den Agavendicksaft dazugeben.
4. Das Porridge auf Tellern verteilen, die Bananenscheiben und evtl. weiteres Obst dazugeben.

Je nachdem wie dick- oder dünnflüssig das Porridge sein soll, kann es kürzer oder länger gekocht oder einfach etwas mehr Milch dazugegeben werden.
Ich persönlich toppe mein Porridge noch gerne mit Gojibeeren.

Bon appétit!
Noralie

8/12/2014

Couscous-Salat


Ob zum Picknick, als Snack auf der Arbeit oder Mitbringsel für eine Party, ein Couscous-Salat kommt immer gut. Geht schnell, schmeckt frisch gut, aber auch wenn er ein Tag im Kühlschrank durchzieht.
Dieser Couscous-Salat entstand an einem Tag, als ich keine Lust hatte einkaufen zu gehen und einfach alles nahm, was im Haus zu finden war.

Zutaten:

350 gr Couscous
Olivenöl
1/2 EL Gemüsebrühe-Pulver
700 ml Wasser
3 EL Tomatenmark
Sojasauce

2 Frühlingszwiebeln
1 Paprika
1 Gurke
250 gr Kirschtomaten
1 Bund Petersilie
1 Saft einer Zitrone

1. Den Couscous in eine große Schale geben. 2 El Olivenöl und das Gemüsebrühe-Pulver unterheben.

2. 700 ml kochendes Wasser über den Couscous geben. Circa 10 Minuten stehen lassen.

3. Das Tomatenmark nun unter den Couscous sorgfältig geben. Am besten mit einer Gabel (löst die kleinen Klümpchen). 2 EL Sojasauce dazugeben.

4. Die Paprika, Gurke und Tomaten kleinschneiden. Die Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. Die Petersilie kleinhacken. Alles zu dem Couscous geben.

5. Den Zitronensaft und ein paar Spritzer Sojasauce dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Evtl. noch etwas Olivenöl dazugeben, falls der Couscoussalat zu trocken ist.


Bon appétit!

8/05/2014

Tomaten-Avocado-Bruschetta



In meinem letzten Romurlaub ging ich davon aus, dass es keine besseren Bruschetta gibt als in der Pizzeria im Studentenviertel San Lorenzo.
Doch diese Bruschetta mit Avocado und einer selbstgemachten süßlichen Balsamico-Crème toppen die römischen Bruschetta.
Als Vorspeise, Abendbrot oder Snack zu einem Glas Wein - diese Bruschetta passen zu jeder Gelegenheit.

Zutaten:

1 Brot eurer Wahl (ich habe Krustenbrot genommen, aber auch Ciabatta oder Baguette eignen sich hierfür)
1 Avocado
ca. 400 gr. Kirschtomaten
1 Bund Basilikum (die Blätter der länge nach in dünne Scheiben schneiden)
2 EL Olivenöl
ca. 125 ml Balsamico-Essig
2 EL brauner Zucker

Salz, Pfeffer

1. Das Brot in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und evtl. halbieren (bei großem Brot). In einer Grillpfanne auf beiden Seiten knusprig rösten. Auf die Seite legen.

2. Die Tomaten und die Avocado in kleine Stücke schneiden und in eine große Schale geben. Das Olivenöl und Basilikum dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Für die Balsamico-Crème den Balsamico und braunen Zucker in eine kleine Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze leicht zum kochen bringen. Bei kleiner Hitze 6-8 Minuten auf der Flamme/Herdplatte lassen. Zur Seite stellen und abkühlen lassen. (Nach circa 15 Minuten des Abkühlens wird die Crème immer dickflüssiger, was so sein soll, da wir ja eine Crème erhalten wollen).

4. Jede gegrillte Brotscheibe mit der Tomaten-Avocado-Mischung toppen und mit der Balsamico-Crème beträufeln.




Buon appetito!
Noralie

8/03/2014

Anzac Cookies

Unser australische Nachbarn brachte letztens diese äußerst leckeren Cookies zu einem kleinen Dinner mit. Anzac Cookies sind vor allem in Australien und Neuseeland beliebt.
Im ersten Weltkrieg schickten australische Frauen ihren Männer in der Armee diese Kekse. Da die Cookies lange Wege auf sich nehmen mussten, wurden keine Eier dafür verwendet. Außerdem kommen diese süßen Teilchen ohne Milch aus.
Lediglich die ursprüngliche Butter, habe ich durch Margarine ersetzt, um sie zu veganisieren.



Die Cookies waren nach 2 Tagen restlos aufgegessen. Und auch der Nachbarn fand sie köstlich.
Ich habe die Mengenangaben nur in Tassen bzw. Cups gefunden, diese aber abgewogen. Die Grammangaben sind jeweils in Klammern.

Zutaten:

1 Tasse/Cup Haferflocken (90 gr.)
1 Tasse/Cup Kokosraspeln (90 gr.)
1 Tasse/Cup Mehl (135 gr.)
1 Tasse/Cup Zucker (230 gr.)
120 gr. Margarine
1 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
1 TL Backpulver
3 EL Wasser


1. Haferflocken, Kokosraspeln, Mehl und Zucker in einer Schüssel vermischen.
2. In einem Topf Margarine und Ahornsirup bzw. Agavendicksaft bei schwacher Hitze zerlassen.
3. Backpulver mit 3 EL Wasser verrühren, zu der zerlassenen Margarine geben und untermischen.
4. Den Topf vom Herd nehmen und die Masse in die Schüssel geben. Zu einem feuchten, festen Teig verkneten.
5. Den Teig löffelweise auf ein Backblech mit Backpapier geben, sodass etwa 5 cm große Cookies entstehen. Abstand zwischen den Cookies lassen, sie gehen noch ein wenig auseinander.
6. Bei 150° ca. 20 Minuten backen. Die Cookies sollen nicht braun und hart werden.


Ganz sicherlich werde ich diese Cookies öfters nun machen. Sie schmecken superlecker und sind so einfach zu backen.
An Weihnachten stelle ich mir Zimt zusätzlich im Teig auch sehr gut vor.

Viel Spaß beim Backen. Noralie

7/31/2014

Libanesische Küche: Maghmour

Maghmour ist ein Eintopf aus Auberginen und Kichererbsen aus dem Libanon.
Eines meiner Lieblingsgerichte- mal wieder ziemlich easy, aber unheimlich gut.



Zutaten:
1 Aubergine
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen,zerdrückt
1 Dose Kichererbsen
1 Dose Pizzatomaten
1 EL Tomatenmark
1 EL Minze getrocknet (falls nicht vorhanden durch frische Petersilie ersetzen)

Olivenöl
Salz und Pfeffer
Wasser


1. Die Aubergine in Würfel schneiden, salzen und in reichlich Öl goldbraun braten. Zur Seite stellen.
2. Die Zwiebel würfeln und in Öl glasig dünsten.
3. Die Kichererbsen und das Tomatenmark zu den Zwiebeln geben.
4. Die Tomaten und die angebratene Aubergine dazugeben. Etwas Wasser dazugeben und den Knoblauch sowie die Minze dazugeben.
5. Für 30 Minuten köcheln lassen. Dabei ab und zu umrühren und eventuell mit etwas Wasser auffüllen.
6. Salzen und Pfeffern.

Nach Belieben mit (Soja)Joghurt toppen und Fladenbrot dazu reichen.

Bon appétit! Noralie

7/24/2014

Supersaftiger Schoko-Bananen-Kuchen (vegan)

Wie so oft hatte ich einige überreife Bananen über. Leider gehöre ich zu denjenigen, die Bananen weder zu unreif noch zu reif mögen. Daher musste eine einfache Lösung her, um die Bananen zu verarbeiten und nicht wegzuschmeißen.


Den folgenden Schoko-Bananen-Kuchen habe ich schon zweimal zubereitet und durchaus positive Rückmeldung erhalten. Das erste Mal in Muffinsform und nun als Gugelhupf. Ehrlich gesagt, schmeckt er mir und den anderen als Kuchen besser als als Muffin. Vielleicht weil er einfach noch saftiger dadurch bleibt?


Rezept? Ist super easy und lautet wie folgt:

Zutaten:
300 g Mehl
2 TL Backpulver
1 gestr. TL Natron
100 g Rohrzucker (weißer Zucker passt auch)
200 g Zartbitter-Schokolade, kleingehackt
2 EL ungesüßtes Kakaopulver
300 ml Sojamilch
70 ml neutrales Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl)
3 Bananen

Margarine für die Form

1. Mischt das Mehl mit dem Backpulver, Natron, Kakaopulver, Zucker und der Schokolade.

2. Sojamilch und Öl dazugeben und sorgfältig unterrühren.

3. Die Bananen zerdrücken und unter den Teigen heben.

4. Den Teig in die vorgefettete Kuchenform geben und im Backofen bei ca. 176° C 25-30 Minuten backen.

5. Gut abkühlen lassen und aus der Form lösen.






Bon appétit! Noralie























5/12/2014

Nicht nur für Affen: Banana Bread

Banana Bread ist eine unglaublich gesunde Alternative zu anderem Süßkram. Vorausgesetzt man packt nicht 1 kg Zucker in das Bananenbrötchen. Dieses hier kommt sogar ganz ohne Zucker aus und ist daher auch nicht so sehr süß.
Dennoch ist es sehr saftig, fruchtig und geeignet als Zwischensnack für die Uni oder Arbeit. 
Außerdem ist es kinder- und veganerfreundlich :)

Nun aber her mit dem Rezept fürs Banana Bread:

500 gr. reife, geschälte Bananen
1 Handvoll Cashewkerne, grob gehackt.
150 gr. Blaubeeren oder Himbeeren
75 gr. Haferflocken
125 gr. Vollkornmehl
80 ml Sonnenblumenöl

1 El Agavendicksaft
1 Prise Salz
1 Messerspitze reines Vanillepulver (kein Muss)


Backofen auf 160 Grad vorwärmen.
Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit allen weiteren Zutaten vermengen. 
Teig in eine Kastenform geben und ca. 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

10 Minuten abkühlen lassen und anschließend aus der Form nehmen.
Voilà!
Schmeckt hervorragend zu frischem Obstsalat.

Grün,grüner: Erbsensuppe

Ich liebe diese Erbsensuppe. Sie ist nicht nur super easy und schnell zubereitet, sondern auch noch mega lecker.
Das Rezept ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern ein Rezept aus Attila Hildmanns "Vegan For Fit".
Gerade nach langen Uni- oder Arbeitstagen lässt sie sich in nur 20 Minuten zubereiten.
Gesundes veganes Fast Food sozusagen.

Zutaten für 2 Personen/ 1 sehr hungrige Person:

2 Zwiebeln
Olivenöl
630 ml stilles Wasser
300 g TK-Erbsen
60 g weißes Mandelmus

Salz, Pfeffer

Die Zwiebeln schälen und klein schneiden. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und darin die Zwiebeln anschwitzen. Mineralwasser und Erbsen dazugeben. Im geschlossenen Topf circa 12 Minuten kochen lassen. Ab und an umrühren nicht vergessen.
Anschließend die Erbsen pürieren, das Mandelmus unterrühren. Kräftig salzen und pfeffern.

Genießen- mit oder ohne Vollkornbrot.
Bon appétit!
Noralie